Spielregeln

Grundsätze und Werte:

  • Respekt, Offenheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung (nach innen und außen)
  • Einbringen eigener Ideen, auch wenn sie abwegig scheinen
  • Gesprächskultur (auch, wenn man anderer Meinung ist)
  • Die, die dabei sind, sind die Richtigen.
  • konstruktives, zielgerichtetes Diskutieren während der Treffen
  • offenes Ansprechen von konfliktträchtigen Situationen oder inakzeptablem Verhalten
  • Anerkennung vor allen, persönliche Kritik unter vier Augen
     
  • Mitbestimmung von und Identifikation mit Vision, Mission und Zielen des Energiefelds
  • eigenständiges Handeln nach den Prinzipien der GWÖ (Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung, Transparenz)
  • Verlässlichkeit, wenn freiwillig Verantwortung übernommen wird
  • Fehler dürfen passieren
     
  • Energiefeld = mehr als nur arbeiten = miteinander diskutieren, philosophieren, Geschichten erzählen = gemeinsam Erfolge feiern und sich für Erreichtes belohnen = ehrenamtliches Engagement, das Spaß macht GWÖ = von unten wachsend, partizipativ, ergebnisoffen


Kommunikation innerhalb des Energiefelds:

  • Grundsätzlich wird die direkte Kommunikation in Form von persönlichen Treffen und Telefongesprächen angestrebt. Zur Information und für inhaltliche Fragen werden Website, E-Mail und Energiefeld-Manager herangezogen.
  • Es gibt keine/n Leiter/in im klassischen Sinne. Die koordinativen Aufgaben innerhalb des Energiefelds sind auf mehrere Personen verteilt. Alle Mitglieder sind deshalb aufgefordert, eigenverantwortlich, gleichzeitig aber auch im Sinne des Teams zu handeln.
  • Am Ende jedes Energiefeld-Treffens gibt es für einen runden Abschluss eine Schlussrunde mit einer kurzen Reflexion.
  • Um die Koordination zu vereinfachen, gibt es diesen Energiefeld-Manager, der allen Aktiven zur Verfügung steht. So kann sich jede/r, die/der interessiert ist, ein Bild über die aktuellen Entwicklungen machen.
  • Die Energiefeld-Mitglieder sind aufgerufen, selbst den Gesamtprozess permanent im Auge zu behalten und Anregungen, Ideen oder kritische Meinungen einzubringen.
  • Das Hinzufügen neuer und das Entfernen nicht mehr aktueller Tätigkeiten / Fokusteams / Bereiche / Kategorien wird bei Energiefeld-Treffen beschlossen. Jedem Mitglied steht es frei, dies zu beantragen.
  • Jedes Energiefeld-Mitglied kann frei entscheiden, bei welchen Tätigkeiten er/sie mitarbeiten möchte. Dazu trägt er/sie unter Tätigkeiten selbstständig als M (= MitarbeiterIn) ein und informiert die/den jeweilige/n Koordinator/in (K) darüber, dass er/sie gerne mitarbeiten will.
  • Jede Tätigkeit wird einem Fokusteam zugeordnet, das sich regelmäßig trifft. Daher werden auch alle, die sich bei den Tätigkeiten als K oder M eingetragen haben, als M ins Fokusteam und dessen Mailverteiler übernommen.
  • Die Fokusteams wählen ihre KoordinatorInnen selbst und machen untereinander aus, wer welche Tätigkeiten koordiniert. Jede/r M kann diese Verantwortungen übernehmen. Wer sie offiziell inne hat, muss sich auch darum kümmern, dass die jeweilige Aktivität den gewünschten Beitrag zur Erreichung der gemeinsam formulierten Ziele liefert. Koordinator/in zu sein heißt NICHT, alles selbst zu entscheiden und die anderen einzuteilen. Vielmehr geht es darum, AUF AUGENHÖHE zu agieren und gemeinsam Tätigkeiten auszuführen und Entscheidungen zu treffen. Der/Die Koordinator/in sollte den Überblick haben und selbst an der Umsetzung mitarbeiten. Die jeweiligen Koordinator/innen können jederzeit den aktuellen Stand der Umsetzung bei jedem Treffen in ein Online-Protokoll eintragen und einzelnen Tätigkeiten zuordnen.
  • Um Informationen über Tätigkeiten  / Fokusteams zu erhalten, bei denen man nicht mitarbeitet, kann man sich als Interessent/in (I) eintragen. Man wird dann automatisch auf den Mailverteiler übernommen und über sämtliche Aktivitäten informiert.
  • Jedem/Jeder Koordinator/in steht es zudem frei, weitere Personen mit GWÖ-Bezug für einzelne Tätigkeiten mit einzubeziehen. An diese können alle nötigen Informationen weitergeleitet werden, die sie für ihre Unterstützung bei der Ausarbeitung einzelner Arbeitspakete brauchen.


Entscheidungsfindung innerhalb des Energiefelds:

  • Grundsätzliche Vorgehensweise:1. Konsens, 2. Konsent, 3. Systemisches Konsensieren
  • Übergeordnete, strategische Entscheidungen können ausschließlich bei Energiefeld-Treffen getroffen werden.
  • Wer beim jeweiligen Treffen dabei ist, darf mitentscheiden.
  • Kein Team-Mitglied ist befugt, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen, die auch andere Tätigkeiten betreffen.
  • Alle Entscheidungen in Hinblick auf einzelne Tätigkeiten werden von K und M gemeinsam getroffen. Alle I werden darüber informiert.
  • K ist nicht berechtigt, Entscheidungen eigenmächtig über die Köpfe der jeweiligen M hinweg zu treffen.


Kommunikation nach außen:

  • Die Kommunikation nach außen (Medien, InteressentInnen, Mitglieder, Unternehmen, PolitikerInnen usw.) obliegt jenen Personen, die als AnsprechpartnerInnen genannt sind.
  • Grundsätzlich werden nur Inhalte nach außen getragen, von denen a) klar ist, dass alle im Energiefeld damit einverstanden sind, dass diese nach außen getragen werden und b) sich der/die Nach-Außen-Tragende zu 100% sicher ist, dass die verbreiteten Informationen auch stimmen.
  • Im Falle von Unsicherheit bezüglich a) oder b) muss die anfragende Person so lange vertröstet werden, bis beide Punkte geklärt sind. Dies gilt sowohl für die passive (Entgegennahme von Anfragen) als auch für die aktive Kommunikation (Stakeholder informieren und einbinden).
  • Der/Die Energiefeld-KoordinatorIn nimmt Erstanfragen entgegen und leitet sie an die jeweiligen AnsprechpartnerInnen weiter. Nur Anfragen größeren Umfangs, die verschiedene Tätigkeiten und Projekte betreffen, werden bei den Energiefeld-Treffen diskutiert. Anfragen, die nur einzelne Tätigkeiten betreffen, können von dem/der jeweiligen AnsprechpartnerIn auch direkt an den/die zuständige/n Koordinator/innen weitergeleitet werden.


Mailverteiler:

  • a-steiermark@list.gemeinwohl-oekonomie.org geht an alle Aktiven, die regelmäßig zu Treffen kommen und sich auch darüber hinaus einbringen. Jedes Energiefeld-Mitglied kann Mails an diese Liste verschicken. Personen, die nicht draufstehen, können auch Mails hinschicken, diese muss der Administrator jedoch freigeben. Neue Personen können sich selbst registrieren, der Admin kann sie dann freischalten.
  • b-steiermark@list.gemeinwohl-oekonomie.org betrifft alle Aktiven im erweiterten Kreis - also jene Personen, die sporadisch zu Treffen kommen oder sich in einzelnen Fokusteams einbringen. Mails, die an diese Listen gesandt werden, müssen vom Administrator freigegeben werden. Neue Personen können sich selbst registrieren, der Administrator kann sie dann freischalten.
  • c-steiermark@list.gemeinwohl-oekonomie.org beinhaltet Menschen mit Anknüpfungspunkten zur GWÖ, die derzeit aber nicht aktiv sind. Mails, die an diese Liste gesandt werden, müssen vom Administrator freigegeben werden. Neue Personen können sich selbst registrieren, der Administrator kann sie dann freischalten.
  • d-steiermark@list.gemeinwohl-oekonomie.org beinhaltet alle Interessierten. Mails, die dorthin gesandt werden, müssen vom Administrator freigegeben werden. Neue Personen können sich selbst registrieren und müssen nicht extra freigeschaltet werden.
  • unternehmen-steiermark@list.gemeinwohl-oekonomie.org beinhaltet alle steirischen Pionier-UnternehmerInnen. Mails, die an diese Liste gesandt werden, müssen vom Administrator freigegeben werden. Neue Personen können sich selbst registrieren, der Administrator kann sie dann freischalten.

(zuletzt aktualisiert am 18.07.2017)